März 2014 – Neues in der Intimchirurgie!

14.März 2014 - Presse

Bei der 2. Jahrestagung der GAERID, der Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie, in Leipzig am 7. und 8. 3.2014 wurde ein breites Spektrum an Themen aus der Intimchirurgie abgehandelt.

Dazu gehören im Bereich des weiblichen Genitale:

  • die Korrektur des Schamhügels
  • die Vergrößerung der äußeren Schamlippen
  • die Verkleinerung der äußeren Schamlippen
  • die Verkleinerung der inneren Schamlippen
  • die Korrektur des Klitorismantels
  • die Rekonstruktion nach ritueller Beschneidung/ Genitalverstümmelung
  • die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens
  • die Verengung der Scheide
  • die Unterspritzung des „G-Punktes“

Dazu gehören im Bereich des männlichen Genitale:

  • die Korrektur des Schamhügels
  • die Korrektur des versteckten Penis
  • die Penisverlängerung/~verdickung
  • die Vorhautverkürzung/ Beschneidung
  • die Straffung des Hodensacks
  • Geschlechtsumwandlungen

Ein besonderer Schwerpunkt des Kongresses wurde auf die verschiedenen Techniken der Schamlippenverkleinerung gelegt.
Es zeigte sich, dass bei genauerer Analyse der Situation unterschiedliche Operationsmethoden zur Korrektur der inneren Schamlippen und des Klitorismantels beherrscht werden sollten, um zu einem best möglichen Ergebnis für eine individuelle Person kommen zu können.
Die Korrektur des zu dicken oder auch zusätzlich erschlafften Schamhügels erfährt inzwischen ebenso einige Aufmerksamkeit. Auch hierfür werden Lösungen angeboten, die von der Fettabsaugung bis zur Straffung reichen.
Die Korrektur der zu kleinen äußeren Schamlippen durch Eigenfettunterspritzung oder Hyaluronsäure ist ebenso möglich wie auch die Unterspritzung des in der vorderen Scheidenwand gelegenen ‚G-Punkts zur Steigerung des Lustempfindens.
Auch eine zu weite Vagina kann durch Laserbehandlung oder operative Korrektur im Sinne einer Scheidenplastik zur Steigerung der Empfindsamkeit verengt werden. Bei zusätzlicher Korrektur des angrenzenden Levatormuskels im Sinne einer Kolporrhaphie kann auch eine funktionelle Inkontinenz therapiert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt der Jahrestagung galt auch der nach wie vor in großen Teilen der dritten Welt üblichen Genitalverstümmelung der Mädchen, die durch die Tätigkeit der „Wüstenblume“ und anderer Vereine zur Hilfe zur Selbsthilfe endlich einige Aufmerksamkeit erfährt.
Erste Ansätze auch zur operativen Korrektur dieser frauenverachtenden Praktik wurden aufgezeigt.