Bruststraffung allgemein

Die Operation: allgemein

Vor dem Eingriff sollte die Patientin 6 Stunden Nahrungskarenz und 2 Stunden Flüssigkeitskarenz einhalten. Ebenfalls sollte kein Kaugummi mehr gekaut werden. Auch auf das Rauchen sollte spätestens am Op-Tag verzichtet werden, besser jedoch schon vorher. Wenn eine Rasur von Brust oder Achselhöhlen erforderlich sein sollte, so wird diese am Morgen des Eingriffs oder während der Vorbereitung auf Station in der Klinik durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit müssen alle etwaigen Piercings und Schmuck abgelegt werden. Die Brüste sollen am Op-Tag nicht mehr eingecremt werden. Es werden der Patientin Antithrombosestrümpfe vom Personal der Station angezogen. Nach der Vorbereitung auf der Station wird die Patientin in den Op-Trakt verbracht. Die Narkose wird eingeleitet, wenn die Patientin nach einem letzten Vorgespräch mit dem Operateur und dessen operationsplanender Anzeichnung auf dem Op-Tisch gelagert ist. In aller Regel wird eine sog. totale intravenöse Anästhesie (TIVA) durchgeführt, eine Vollnarkose also, bei der alle Narkosemittel über eine Vene dem Kreislauf zugeführt werden unter Verzicht auf belastende Narkosegase. Zumeist wird eine sog. Larynxmaskennarkose gemacht, bei der der Kehlkopf mittels eines Gummirings abgedichtet wird und der Beatmungsschlauch also nicht mehr in die Bronchien eingeführt werden muss, was für die Stimmlippen deutlich schonender ist. Die schnellwirksamen Narkosemittel führen dazu, dass die Narkosezeit nur noch sehr geringfügig länger ist als die Operation selbst. Diese wird in Abhängigkeit von den erforderlichen Techniken zur Bruststraffung 1 bis 3 Stunden dauern.

Während der Operation befinden sich zunächst der Narkosearzt und dessen Assistent/in , dann aber auch eine Operationsschwester und deren Assistent/in im Saal. außerdem natürlich der Operateur, der seinerseits ggf. einen Assistenzarzt dabei hat.