Brustvergrößerung mit Eigenfett in Hannover

In den letzten Jahren hat sich der Eigenfett-Transfer, oder auch Eigenfett-Transplantation genannt, als eine sehr gute Methode zum Brustaufbau etabliert. Die Operation eignet sich besonders für Frauen, deren Anspruch es ist, eine moderate Brustvergrößerung zu erzielen ohne die Risiken eines Brustimplantates in Kauf zu nehmen. Die Vorteile dieses Eingriffs bestehen darin, dass er so gut wie narbenfrei ist, eine absolut natürliche Formung und eine ebensolche natürliche Empfindung beim Anfassen verspricht, keine Gefühlsempfindungsstörungen verursacht und dabei fast schmerzfrei verläuft.

Brustvergrößerung mit Eigenfett in HannoverDer Eingriff ist besonders geeignet für Frauen bei:

  • Wunsch nach moderater Brustvergrößerung
  • Nach Gewichtsabnahme, z.B. nach Schwangerschaften, bei Vorhandensein von Fettdepots andernorts
  • Abneigung gegenüber Implantaten
  • Volumenaufbau nach Implantatentfernung z.B. wegen Kapselfibrose
  • Asymmetrie der Brüste zur Volumenangleichung
  • Congenitalen Brustdeformitäten
  • Volumenangleichung bei Bruststraffungen
  • Volumenangleichung über liegenden Implantaten, z.B. um mehr Dekolletee zu erhalten
  • Bedarf nach Volumenangleichung nach Tumorexzisionen, also zur Rekonstruktion
  • Vorhandener, störender Fettverteilungsstörung, Lipodystrophie, mit zu viel Fett an den Oberschenkeln z.B. bei gleichzeitig unterentwickelten Brüsten.

Versuche, Fett zu transplantieren, wurden schon vor mehr als 100 Jahren mit mäßigem Erfolg unternommen. In den 80er Jahren gelang es dem Amerikaner, Dr. Coleman, ein Protokoll zu erarbeiten, mit dem schließlich gute und relativ zuverlässige Erfolge mit der Fettzell-Transplantation erzielt wurden.

Weitere Forschungen am bis dato vernachlässigten Organ Fett führten zu verbesserten Methoden, sodass es nunmehr an der Tagesordnung ist, Fettgewebe bei diversen Indikationen zu transplantieren.

In der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie hat sich besonders die Fett-Transplantation zum Volumenaufbau im Gesicht, an den Brüsten, am Gesäß und bei Gewebedefekten nach Unfällen oder Tumoroperationen bewährt.

Der Behandlungsablauf einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Brustvergrößerung-mit-EigenfettDie Behandlung erfolgt in unserer Beleg-Klinik, möglichst in Narkose, da so die Fettzellen am schonendsten transplantiert werden können.

Es wird zunächst das Areal festgelegt und eingezeichnet, von dem die Fettzellen durch eine sehr vorsichtige Liposuktion entnommen werden sollen. Ebenso wird an der Brust oder den Brüsten das entsprechende Areal markiert, in das die Fettzellen transplantiert werden sollen.

Es ist für den Behandlungserfolg von enormer Wichtigkeit, dass die Fettzellen sehr schonend, also mit nur geringem Unterdruck abgesaugt werden. Das abzusaugende Areal wird dafür möglichst auch nicht mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt, so dass die Fettzellen nicht dem unnötigen Stress durch Medikamente ausgesetzt sind. Das Fett wird in einem sterilen Spezialbehälter aufgefangen, während die wässrigen und öligen Bestandteile der abgesaugten Gewebemenge davon separiert werden.

Ist die geplante Menge des wieder zu verwendenden und zu transplantierenden Fettes erreicht, kann die Suspension aus Fettzellen und „Stammzellen“, sog. Präadipozyten, vorsichtig aus dem Behältnis in kleine Spritzen von 1-10ccl umgefüllt werden, um es schnellstmöglich wieder in den Körper einzubringen.
Dies geschieht in diesem Falle durch extrem kleine Zugänge von ca. 3mm Länge, also fast narbenfrei, am inneren und äußeren Rand der Unterbrustfalte. Die Injektion der Fett-und Stammzellsuspension in die Brust erfolgt mit ca. 2mm dünnen Kanülen, die zudem vorne stumpf, also auch atraumatisch für die Brust sind. Die stumpfe Kanüle hat den Vorteil, dass sie die Drüse nicht durchdringen oder verletzen kann. Minimale Mengen, also Tropfen von Fettzellen, werden durch möglichst viele, unterschiedliche Kanäle perlschnurartig in das vorhandene Fett an den Brüsten gespritzt, sodass das transplantierte Fett überall im vorhandenen Brustfett verteilt wird und dort möglichst gut einwachsen kann, indem es nach kurzer Zeit von kleinsten Blutgefäßen ernährt wird und so dauerhaft überlebt und verbleibt.

Die mit den Fettzellen zusammen transplantierten Präadipozyten beginnen sich zu teilen und in erwachsene Fettzellen zu verwandeln. So wird der normale Kreislauf der Zellerneuerung auch den transplantierten Fettzellen zuteil. Auf eine spezielle Anreicherung von sog. Stammzellen soll verzichtet werden, da dies nachgewiesenermaßen keine Vorteile bringt, jedoch wesentlich aufwendiger und teurer ist.

Bei einer geglückten Behandlung kann davon ausgegangen werden, dass 50 bis 70 % des transplantierten Fettes einheilt und dauerhaft zu einem größeren Brustvolumen führt.

Die Behandlung ist wenig schmerzhaft. Sie bedarf kaum einer Erholungszeit, abgesehen von der notwendigen Abstinenz von Sport und Anstrengungen für wenige Wochen.

Nachbehandlung einer Eigenfetttransplantation an der Brust

Bei der Nachbehandlung sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Schützen Sie Ihre Brüste nach dem Eingriff in einem nicht zu engen Sport-BH.
  • Eine leichte bis mäßige Schwellung und Verfärbungen durch kleine Blutergüsse sind normal.
  • An den Fettentnahmestellen ist das Tragen vom Kompressionsmiederware für eine gewisse Zeit sinnvoll.
  • Nach spätestens einer Woche können Sie leichtere Arbeiten oder Bürotätigkeiten wieder aufnehmen.
  • Verzichten Sie für mindestens 4 bis 6 Wochen auf Sport.
  • Melden Sie sich eine Woche sowie 6 Wochen nach dem Eingriff wieder in unserer Praxis zur Kontrolle.
  • Nach ca. 6 Wochen sehen Sie 80 % des Ergebnisses, nach ca. 6 Monaten das Endergebnis.

Risiken bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Dr. Meyer-Gattermann, Facharzt für Plastische und Ästhetische ChirurgieWährend bei keinem medizinischen Eingriff Komplikationen gänzlich auszuschließen sind, ist dieser Eingriff vergleichsweise komplikationsarm. Vor allem im Vergleich zur Brustvergrößerung durch Implantate sind die Risiken geringer.

Durch das inzwischen gut erprobte Operationsverfahren können die früher häufiger auftretenden Ölzysten, hervorgerufen durch konfluierte, abgestorbene Fettzellen, kaum noch auftreten. Auch die Befürchtung, es könne durch die Fettverpflanzung späterer Brustkrebs auftreten, hat sich als nicht zutreffend erwiesen. Andererseits konnte nachgewiesen werden, dass einmal eingeheilte Fettzellvolumina dauerhaft in der Brust verbleiben. Das Risiko von Spätkomplikationen, wie dies bei Brustimplantaten nicht auszuschließen ist, entfällt.

Empfehlung von Dr. Meyer-Gattermann

„Wir empfehlen die Brustvergrößerung oder Brustangleichung mit Eigenfett unter den beschriebenen Bedingungen nach heutigem Wissen uneingeschränkt.“

Kosten einer Brust OP mit Eigenfett

Je nach Umfang der Behandlung können die Kosten zwischen 2.000 Euro und mehr als 6.000 Euro betragen. Dies ist abhängig von der Menge des zu tranplantierenden Fettes, aber auch von dem Aufwand, der für die Gewinnung des Fettes durch die Absaugung betrieben werden muss.

Eine zuverlässige Kostenaufstellung können wir Ihnen erst nach einem ausführlichen, persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung stellen.

Sie interessieren sich für eine Brustvergrößerung durch Eigenfett? Nehmen Sie hier Kontakt zu unserer Praxis auf. Dr. Meyer-Gattermann berät Sie gerne.

Zusammenfassung: Fakten zur Behandlung
OP-Dauer

ca. 1 bis 2,5 Stunden

Narkose

Vollnarkose oder Dämmerschlafnarkose

Klinikaufenthalt

Ambulant oder 1 Nacht stationär

Kosten

Je nach Aufwand 2.000 € bis über 6.000 €

Rekonvaleszenz

Duschen nach 3 Tagen möglich; kleine Pflaster an Fettentnahmestellen und den Unterbrustfalten; Tragen eines Sport-BHs und ggf. einer Miederhose für 6 Wochen; Sportabstinenz für 4-6 Wochen; Arbeitsfähigkeit nach ca. 1 Woche

Risiken

Eine ausführliche und individuelle Risikoberatung zur Brustvergrößerung durch Eigenfett erfolgt im persönlichen Beratungsgespräch