Brustvergrößerung Hannover – Lassen Sie sich vom Spezialisten beraten

Sie wünschen sich einen schönen Busen als Ausdruck Ihrer Weiblichkeit? Sie möchten sich endlich einen schicken BH kaufen, den Sie ausfüllen? Ihre Brüste haben sich nicht ausreichend stark entwickelt, so dass Sie sich nicht schön oder begehrenswert finden? Ihre Brüste haben vielleicht unter einer Schwangerschaft gelitten und sind kleiner oder schlaffer als zuvor? Eine Brustvergrößerung kann Ihnen zu der ersehnten Form und Fülle verhelfen. Die Resonanz der meisten Frauen auf diese Korrektur zeigt uns, dass die Erwartungen häufig sogar noch weit übertroffen werden und sich ein sehr positiver Effekt auf die Lebensqualität einstellt, wenn der lang ersehnte Wunsch endlich in Erfüllung gegangen ist.

Brustvergrößerung allgemein

Wir sprechen von einer Brustvergrößerung oder Mammaaugmentation, wobei der lateinische Begriff die exakte Übersetzung des Deutschen ist. Bei einer Brustvergrößerung wird das Volumen der Brust durch autogene Transplantationen (also Eigenfett), weitaus häufiger jedoch durch künstliche Implantate, vermehrt. In beschränktem Umfang kann das Wachstum der Brust durch Medikation, beispielsweise die Pille, oder hormonelle Veränderungen angeregt werden.

Anwendungsgebiete der Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung wird bei Erkrankungen im Sinne der WHO (Weltgesundheitsorganisation), häufiger jedoch ohne ein Leiden im eigentlichen Sinne, angewandt. In den meisten Fällen handelt es sich um ästhetische Eingriffe.

Zugrundeliegende Erkrankungen sind u.a.:

  • Amastie (Nichtanlage der Brust)
  • Extreme Hypoplasie (kaum vorhandene Brust)
  • Amazonensyndrom (einseitig nicht angelegte Brust)
  • Polandsyndrom (einseitig nicht angelegte Brust in Kombination mit fehlendem Brustmuskel u.a.m.)
  • Tubuläre Brust (kleine, fehlgeformte Brüste zumeist mit Asymmetrie) unterschiedlicher Ausprägung
  • Zustand nach Abnahme einer Brust aufgrund eines Brustkrebses
  • Fehlformung aufgrund von Unfällen, Verletzungen oder iatrogen durch stattgehabte Operationen.

Beweggründe und Ziele einer Brustvergrößerung

Die meisten Frauen, die sich eine Brustvergrößerung wünschen, sind durch die Sehnsucht nach schönen, weiblichen, aber auch natürlich wirkenden Brüsten motiviert. Häufig sehnen sie sich nach einem durchschnittlich gefülltem BH, einem ansprechendem Dekolletee, einer formschönen Brust – auch im unbekleideten Zustand – alles unter Erhaltung der Funktion und Sensibilität der Brüste sowie unter Beachtung der Kriterien der Nachhaltigkeit. Das Ergebnis sollte lange Bestand haben und nicht zu erneuten (Korrektur-)Eingriffen führen.

Gründe, die zu einem späteren Implantatwechsel führen können, sind z.B.:

  • Dislokation: Verrutschen der Implantate
  • Rippling: tastbare Faltenbildung der Implantate unter der Haut
  • Kapselfibrose: Verhärtung der Bindegewebskapsel, die die Implantate umgibt
  • Ruptur der Implantathülle
  • Erschlaffen der Brüste durch die Schwere der Implantate
  • Erschlaffen der Brüste über den liegenden Implantaten, z.B. durch Schwangerschaft und Stillen oder
  • Gewichtsänderungen oder das Alter

Erfolgschancen einer Brustvergrößerung

Bei der klassischen Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten besteht eine nahezu 100%ige Erfolgsaussicht. Sofern der Eingriff gut geplant und nach den Regeln der Kunst ausgeführt wird, kommt es so gut wie immer zu dem erhofften Ergebnis, oft werden die Erwartungen sogar übertroffen. Dennoch kann es auf Dauer zu Komplikationen kommen, die einen erneuten Korrektureingriff erforderlich machen. Die Qualität guter Implantate ist inzwischen so hoch, dass einige Hersteller eine 10-jährige Haltbarkeitsgarantie auf die Integrität der Implantathülle geben, Dennoch stellen wir nüchtern fest, dass der Eingriff aus den unterschiedlichsten Gründen zu Implantatwechseln oder Bruststraffungen einige Jahre nach einer Brustvergrößerung führen kann.

Kosten für eine Brustvergrößerung

Die für Sie geeignete Methode der Brustvergrößerung für ein optimales Ergebnis erarbeiten wir gerne mit Ihnen zusammen im Verlauf eines ausführlichen und persönlichen Beratungsgesprächs. Profitieren Sie dabei von der über 20-jährigen Erfahrung von Dr. Meyer-Gattermann, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, mit Brustvergrößerungen in Hannover.

Wenn besondere Umstände vorliegen, die den Eingriff wesentlich aufwändiger machen, wie eine zusätzliche Straffung, kann sich der Preis auch etwas erhöhen.

Die Richtpreise verstehen sich inklusive Klinikaufenthalt, Narkose, Vor- und Nachbehandlung sowie Stütz-BH und selbstverständlich der qualitativ hochwertigsten Implantate mit Zertifikation und Garantien.

Idealer Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung

Wenn eine Fehlentwicklung der Brust vorliegt, kann die Brustvergrößerung nach Abschluss der Brustentwicklung oder in extremen Fällen auch früher durchgeführt werden, sofern dies der Persönlichkeitsentwicklung betroffener Frauen zuträglich ist.
Bei subjektiv gefühlt zu kleinen Brüsten treffen Frauen die Entscheidung eher frühzeitig – nach Abschluss der Brustentwicklung, aber weit vor dem Beginn einer Familienplanung. Eine andere Gruppe von Frauen trifft die Entscheidung nach Abschluss der Familienplanung.

Dr. Meyer-Gattermann berät Sie gerne zu dem optimalen Zeitpunkt Ihrer Brustvergrößerung in Hannover. Jetzt Kontakt aufnehmen.

In jedem Fall sollte dem Entschluss der Frau eine positive Grundhaltung zu dem Eingriff zugrunde liegen und ein Zeitpunkt gewählt werden, der es der Frau erlaubt, sich ca. ein bis zwei Wochen von dem Eingriff zu erholen. Konkret werden viele Implantate heutzutage unter die Brustmuskulatur gelegt, wozu diese teilweise abgelöst werden muss. Dadurch leidet die Frau einige Tage unter Schmerzen. Daher besteht die Notwendigkeit, sich entsprechend schonen zu können. Zwei Wochen Urlaub von der Arbeit und/oder Entlastung von Familie und Haushalt sind anzuraten.

Vor der Brustvergrößerung

Brustvergrößerung Hannover Meyer-Gattermann Spezialist Focus Siegel 2018Facharztsuche: Kriterien und Anhaltspunkte

Ihr beratender Arzt sollte audein. Er sollte die Wünsche und Sorgen von Ihnen zur Kenntnis nehmen und diese in die Operationsplanung mit einbeziehen. Die möglichen Risiken und Komplikationen müssen Ihnen mit allen Konsequenzen vor Augen geführt werden.
Außerdem sollte Ihr Arzt diesen Eingriff bereits häufig durchgeführt haben und dies auch nachweisen können. Er oder sie sollte ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder ein Facharzt für Gynäkologie mit entsprechender Weiterbildung für Ästhetische Operationen sein. Dies kann er durch Qualifikationsnachweise und Mitgliedschaft in seriösen Berufsverbänden nachweisen.

Einen guten Operateur erkennen Sie an seinen Ergebnissen, einen guten Arzt an seinen zufriedenen Patientinnen. Im Idealfall ergänzt sich beides.

Achtung!

Es ist nicht nachvollziehbar, wenn Sie von teils fachfremden Personal für Operationen im Ausland akquiriert werden und dort ein fünfminütiges Vorbereitungsgespräch mit einem Operateur haben, dessen Sprache Sie nicht sprechen und dessen Qualifikation Sie nicht kennen.
Sie sollten Ihrem Arzt vertrauen können, wie übrigens auch umgekehrt. Im Rahmen eines ausführlichen und persönlichen Beratungsgesprächs wird dazu ein Grundstein gelegt. Weitere Aufklärungsgespräche zu detaillierten Fragen können sinnvoll sein.

Beratungsgespräch zur Brustvergrößerung beim Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie Dr. Meyer-Gattermann

Brustvergrößerung Beratungsgespräch bei Dr. Meyer-Gattermann

Beratungsgespräch vor der Brustvergrößerung

Die Brust gilt als Inbegriff der Weiblichkeit. Sie sollte nach Form und Größe ganz individuell zu Ihnen passen, so dass Sie sich mit Ihren Brüsten in ihrem Körper wohlfühlen. Im Allgemeinen wird ein gut ausgefülltes B-Körbchen vollständig ausreichen, für eine kräftigere Frau kann aber auch ein C-Körbchen durchaus passend sein. Es ist im Beratungsgespräch daher sehr wichtig, dass Sie Ihre Wünsche äußern und mit Ihrem Arzt gemeinsam eine exakte Planung des Ergebnisses einer Brustvergrößerung vornehmen. Dazu gehört nicht nur die Planung des Volumens der Implantate, sondern auch die Wahl der geeigneten Implantatformung, der unauffälligsten Lage der Narbe, der Implantatlage auf oder unter dem Muskel etc.

Brustimplantate – Form, Größe und Material

Die Formen eines Brustimplantates

Brustvergrößerung mit Implantat glatt, rund

glattes, rundes Implantat

Bei den Implantatformen unterscheidet man solche mit rundem Querschnitt von solchen mit sogenannter anatomischer Formung, also einer brustähnlichen Tropfenform. Beide Formen nehmen natürlich mit steigendem Volumen mehr Raum ein in Bezug auf Breite, Höhe und Dicke (Projektion). Diejenigen mit der Tropfenform unterscheiden sich in deren unterschiedlichen Höhen, die den unterschiedlichen Größen der Frauen und somit auch deren Brust- und Brustkorbausmaßen gerecht werden. Je nach Wunsch und Erfordernissen können zusätzlich eher flache Implantate oder moderat geformte bis hin zu solchen mit starker oder sehr starker Projektion nach vorn gewählt werden.

 

Unsere Tipps:

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihr Arzt eine seriöse Ausbildung und entsprechende Qualifikation sowie genügend Erfahrung für das geplante Vorhaben nachweisen kann!
    Die Mitgliedschaft in der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie) ein Hinweis auf eine fundierte Ausbildung im Bereich der Brustvergrößerungsoperationen. Sie signalisiert, dass der Arzt eine Facharztausbildung als Plastischer hat und innerhalb seiner Ausbildung diesen Eingriff erlernt hat.
  • Überprüfen Sie, ob Ihr Arzt regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt und dies auf Wunsch durch entsprechende Zertifikate nachweisen kann!
  • Lassen Sie sich die Praxis und Klinik, in der die Behandlung stattfindet, zeigen. Ihr Wohlbefinden während des Eingriffs ist maßgeblich für ein erfolgreiches Ergebnis.

Die Größen eines Brustimplantates

Die Implantatgrößen variieren von ca. 60 bis 900 Gramm und werden allen Ansprüchen und körperlichen Voraussetzungen gerecht. Im Mittel werden für durchschnittlich große Frauen mit Normalgewicht in Deutschland ca. 250 bis 350 Gramm Implantate eingesetzt.

Die Materialien eines Brustimplantates

Brustvergrößerung mit texturiertem, anatomischen Brustimplantat

texturiertes, anatomisches Brustimplantat

Bei den verwendeten Materialien werden ganz überwiegend Implantate mit einem hochvernetzten Silikongel, in der Haptik grob vergleichbar mit der Dichte des natürlichen Brustgewebes, verwendet. Das Silikongel kann relativ fest sein, wie ein Marsh Mellow oder ein Gummibärchen, es kann aber auch recht weich sein, wie ein Pudding, und sich dem entsprechend mit der Schwerkraft in alle Richtungen mitbewegen. So können runde Implantate mit weichem Gelinhalt ähnlich erscheinen wie anatomisch geformte Implantate. Neueste Entwicklungen gehen dahin, dass der Gelinhalt von Implantaten um bis zu 30% leichter sein können – bei gleichem Volumen von herkömmlichen Produkten.

Diese haben mehrere Hüllschichten aus Silikon oder Polyurethanschaum. Die Implantathüllen können glattwandig oder aufgeraut sein. Darüber hinaus gibt es Implantate, die mittels eines Ventils mit Kochsalzwasser aufgefüllt werden. Durch die Variationsmöglichkeiten in Form, Größe und Material kann so gut wie jeder Frau ein für sie optimales Brustimplantat eingesetzt werden. Während die mit Kochsalz gefüllten Implantate fast nur noch bei erforderlicher, langsamer Vordehnung des Gewebes zum Einsatz kommen, gibt es eine Fülle von Aspekten, die bei der Auswahl eines optimal geeigneten mit Silikongel gefüllten Implantates für ein Individuum berücksichtigt werden müssen. Dies zu leisten, ist eine Aufgabe des Beratungsgesprächs zwischen Arzt und Patientin, in dessen Verlauf sich eine optimale Wahl herauskristallisieren sollte.


Empfehlung von Dr. Meyer-Gattermann

Motiva Brustimplantat in den Händen bei Brustvergrößerung

Motiva Brustimplantat

„Nach über 40-jähriger Entwicklung sind die mit Silikon-Gel gefüllten Implantate  renommierter Hersteller inzwischen so sicher, dass die von mir benutzten Gelkissen  eine 10-jährige Garantie auf die Integrität der Hülle bekommen. Mit den modernen Methoden der Ästhetischen Chirurgie und den inzwischen sehr sicheren Implantaten ist nunmehr zumeist eine individuell optimierte Größe und Formung möglich. In den meisten Fällen wird eine Unterfütterung der Brüste durch Implantate zu dem gewünschten Ergebnis führen. Dabei nutze ich ausschließlich die qualitativ hochwertigsten Produkte mit Zertifizierung, so dass die größtmögliche Sicherheit gewährt wird. In speziellen Situationen muss zur Optimierung der Form der Brüste zu der Brustvergrößerung eine Straffung der Brüste hinzukommen. In einigen Fällen, wenn nur eine moderate Brustvergrößerung gewünscht wird und zusätzlich an anderer Stelle vielleicht noch ein unerwünschtes Fettpolster entfernt werden soll, eignet sich besonders die noch schonendere Brustvergrößerung durch Eigenfett.“

4D-Simulation zur Planung der Brust OP

Bei der Planung der Brustvergrößerung setzt Dr. Meyer-Gattermann die innovative 4D-Simulation von Crisalix ein, anhand derer sich besonders gut das angestrebte Ergebnis im Vorfeld simulieren lässt. (Weitere Informationen zur 4D-Simulation)

Brustvergrößerung – stationär oder ambulant

Stationär

Die meisten Chirurgen bevorzugen aus Sicherheitsgründen die Operation in Narkose mit einem kurzstationären Aufenthalt von einem Tag, bzw. einer Übernachtung nach dem Eingriff, zu verbinden.
So kann auf eventuelle Kreislaufreaktionen oder Übelkeiten reagiert werden. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, in den ersten Stunden, oder am ersten Tag nach dem Eingriff, im Bett zu bleiben und das Risiko von Nachblutungen, welches in den ersten Stunden nach einem Eingriff am höchsten ist, zu minimieren.

Brustvergrößerung Hannover Meyer-Gattermann

Damit der Traum von der Brustvergrößerung nicht zum Albtraum wird

Entscheiden Sie sich für einen stationären Eingriff, werden Sie entweder am Vorabend des Eingriffs, häufiger jedoch ca. 2 Stunden vor dem Eingriff, in die Klinik einbestellt. Nach der Aufnahme erfolgt die Operationsvorbereitung. Bei Bedarf haben Sie die Möglichkeit, nochmals zu duschen. Anschließend ziehen Sie die Klinikkleidung an, es folgt der Check durch das Personal und dem behandelnden Arzt. Der Operateur bespricht anschließend nochmals mit Ihnen den geplanten Eingriff und macht eine Anzeichnung. Nach dem Gespräch mit dem Operateur kann eine Beruhigungstablette oder -spritze verabreicht werden.

Während und unmittelbar nach dem Eingriff überwacht Sie das Narkoseteam. Danach werden Sie auf eine Station verlegt und bleiben dort für eine Nacht. Die Brüste werden zur Reduzierung von Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen während dessen unablässig maschinell gekühlt. Der behandelnde Arzt macht am Abend nach dem Eingriff und am Morgen danach jeweils eine Visite, bevor Sie nach Hause dürfen. Bei der Morgenvisite wird gegebenenfalls der Drainageschlauch entfernt und ein Verbandswechsel durchgeführt. Sie erhalten schon zu Ende des Eingriffs von dem behandelnden Chirurgen einen Spezial-BH, der einem Stützverband gleichkommt.

Aufgrund der Bewegungseinschränkung nach dem Eingriff, empfehlen wir Ihnen, lockere Kleidung mitzubringen. Idealerweise holt Sie jemand ab.

Ambulant

Das Vorgehen bei ambulanten und stationären Brustvergrößerungen unterscheidet sich im Hinblick auf die Vorbereitung nicht. Im Falle der ambulanten Durchführung der Operation behandelt der Operateur manchmal in örtlicher Betäubung. Er verzichtet dabei auf eine Wunddrainage, da es unzumutbar ist, Patientinnen damit nach Hause zu lassen.

Vorteile einer stationären Behandlung

  • Überwachung durch Fachkräfte
  • Minimieren von Nachblutungen, Schwellungen und Schmerzen
  • Anwesenheit von Spezialisten direkt nach Ihrem Eingriff

Vorbereitende Maßnahmen für eine Brustvergrößerung

Hinweise für die Patientin bei einer Brustvergrößerung

Brustvergrößerung HannoverAm Tag des Eingriffs sollten Sie 6 Stunden vorher nichts mehr essen, dazu zählen auch Kaugummis. Bis zu 2 Stunden vorher können Sie noch leicht verdauliche Getränke konsumieren, jedoch keine Säfte und keine Milch.

Falls Sie Raucherin sind, empfehlen wir Ihnen, einige Tage vorher aufzuhören, jedoch unbedingt am Tag des Eingriffs sowie auch einige Tage danach. Eine frische Rasur der Achselhöhle wäre wünschenswert.

2 Stunden vor dem Eingriff nimmt Sie das Personal stationär auf und bereitet Sie vor. Sie werden in den OP-Trakt begleitet und dort von dem Narkoseteam in Empfang genommen.

Narkose / Anästhesie bei der Brustvergrößerung

Nach Bestätigung Ihrer Identität und des vorgesehenen Eingriffs erhalten Sie einen venösen Zugang im Arm sowie bei Bedarf ein Beruhigungsmittel. Letzteres haben Sie eventuell bereits auf der Station verabreicht bekommen, sofern der Operateur dort bereits mit Ihnen den geplanten Eingriff erörtert und erforderliche Anzeichnungen gemacht hat.

Im OP-Saal verlegt Sie das Personal auf einen speziell für diesen Eingriff geeigneten OP-Tisch, mit der Möglichkeit der Oberkörperhochlagerung zur Verifizierung der korrekten Implantatlokation. Anschließend leitet der Anästhesist die Vollnarkose ein. In aller Regel wird eine sogenannte total intravenöse Narkose (TIVA) durchgeführt, bei der auf die Gabe belastender Narkosegase verzichtet wird. Die Beatmung erfolgt maschinell durch eine sogenannte Larynxmaske oder durch eine Tubusbeatmung.

Der Vorteil dieser Methode liegt im schnellen Wirkeintritt und der guten Steuerbarkeit sowie in deren Ungiftigkeit – verglichen mit der Gasbeatmung – und der schnellen Ausleitbarkeit. So wird die Narkose nur wenige Minuten länger dauern als der Eingriff selbst, der bei geübten Operateuren, je nach Methode und speziellen Vorbedingungen, in der Regel weniger als eine Stunde dauert.

Medikamente vor einer Brustvergrößerung

In der Vorbereitung auf die Operation sollten Sie ca. 2 Wochen vorher darauf achten, dass Sie keinerlei blutgerinnungshemmenden Medikamente nehmen. Außer den bekannten Präparaten zur Blutverdünnung sind Präparate mit Acetylsalicylsäure wegzulassen, Sie sollten zusätzlich auch auf hochdosierte Vitamin E- oder C-Einnahme verzichten. Im Zweifel fragen Sie bei Ihrem behandelnden Arzt nach.

Die weitere Einnahme von Medikamenten, speziell auch vor einem Eingriff, ist mit dem Hausarzt, aber auch mit dem Narkosearzt und dem behandelnden Chirurgen abzusprechen. Viele Medikamente, z.B. gegen Bluthochdruck oder wegen einer Schilddrüsenfehlfunktion, sollen zumeist weiter, auch unmittelbar vor dem Eingriff, eingenommen werden. Andere Medikamente, z.B. gegen Diabetes, sollen oft in veränderter Dosierung am Morgen vor dem Eingriff genommen werden. Andere Medikamente, wie Aspirin und blutverdünnende Medikamente, sollen nach Absprache mit den zuständigen Ärzten abgesetzt oder umgestellt werden auf kompatible Antikoagulantien, wie niedrig dosiertes Heparin. Die Pille sollte nach Absprache mit dem Gynäkologen 1 bis 2 Zyklen vorher abgesetzt oder eben weiter genommen werden.

Eigenblutspende vor einer Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung ist ein schneller Eingriff ohne großen Blutverlust. So raten wir vor einer Brustvergrößerung von einer Eigenblutspende ab. Diese würde den Körper vorher nur unnötig schwächen und Kosten verursachen.

Voruntersuchungen

Bei jungen und gesunden Frauen ohne Auffälligkeiten in der Anamnese und der körperlichen Befunderhebung reicht eine Blutlaboruntersuchung, speziell unter Berücksichtigung des Blutbildes und der Blutgerinnung sowie der Elektrolyte und der Nierenwerte und Leberwerte, zur OP-Vorbereitung. Bei reiferen Frauen über 40 oder mit einer hinweisenden Anamnese können unter Umständen auch ein EKG und ein Lungenfunktionstest veranlasst werden.

Frauen über 30 oder mit hinweisenden Befunden bei der Abtastung der Brüste oder bei entsprechenden Vorkommnissen in der Familie sollten zur OP-Vorbereitung mittels eines bildgebenden Verfahrens, wie Ultraschall oder Röntgen ausschließen lassen, dass zum Zeitpunkt des Eingriffs eine Tumorerkrankung vorliegt.

Operations- und Narkoseeinwilligung

Im Vorfeld der Operation müssen Sie ein ergänzendes Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt führen. Die Ergebnisse der oben genannten Untersuchungen müssen dem Operationsteam vorliegen. Eine gültige Operationseinwilligung und Narkoseeinwilligung muss vorhanden sein. Diese müssen Sie spätestens am Vortag der Operation unterschrieben haben. Des Weiteren erhalten Sie Behandlungsverträge mit dem Arzt und der Klinik zur Unterzeichnung.

Organisatorisches

Bereiten Sie Ihre Rückkehr nach Ihrer Brustvergrößerung zu Hause vor. Stellen Sie sicher, dass keine körperlichen Belastungen zu Hause warten. Insbesondere wenn Sie Mutter eines Kleinkinds sind, sollten Sie zu Hause Entlastung erfahren. Es ist nicht sinnvoll, eine derartige Operation einzugehen, ohne im Nachgang genügend Zeit zur Erholung zu haben.

Auf Sport und Fitnesstraining sollten Sie für mindestens 4 bis 6 Wochen verzichten. Falls Sie einen Eingriff kurz vor einem Urlaub planen, in dem Sie baden möchten, beachten Sie, dass Sie ca. 6 Wochen Bäder und Hitze (direkt auf die Brust) meiden.

Arzt hält Hand der Patientin bei BrustvergrößerungAngstabbau

Es ist von großem Vorteil, wenn Sie optimistisch und zuversichtlich in die Klinik zum Eingriff erscheinen. Immer wieder zeigt sich, dass mit einer positiven Grundhaltung alles besser durchgestanden wird. Angst hingegen erschwert die Situation. Daher ist eine gute Aufklärung und vollumfängliche Information über das zu Erwartende von Seiten des Operateurs, des Anästhesisten und eventuell weiterer Beteiligter sehr hilfreich. Natürlich kann im Vorfeld des Eingriffs die Angst nicht nur durch Zuwendung, sondern auch medikamentös gedämpft werden.

Vor Ihrer Brustvergrößerung: Alle Hinweise auf einen Blick

  • Verzichten Sie 6 Stunden vor dem Eingriff auf Essen, 2 Stunden vorher auf Trinken.
  • Hören Sie einige Tage vor dem Eingriff auf zu rauchen sowie auch einige Tage danach.
  • Sprechen Sie die Einnahme von Medikamenten mit Ihrem Hausarzt, Narkosearzt und behandelnden Chirurgen ab.
  • Verzichten Sie vor dem Eingriff auf eine Eigenblutspende.
  • Machen Sie vor Ihrer Brustvergrößerung eine Brustkrebsvorsorgeuntersuchung.
  • Übergeben Sie die Operations- und Narkoseeinwilligung an das Personal.
  • Räumen Sie sich genügend Zeit zur Erholung nach dem Eingriff ein.
  • Verzichten Sie für 4 bis 6 Wochen nach Ihrer OP auf Sport.
  • Meiden Sie für 6 Wochen nach dem Eingriff Hitze auf der Brust.
  • Vermeiden Sie Angst und Stress vor dem Eingriff – im Notfall kann diese medikamentös gedämpft werden.

Nachsorge nach erfolgreicher Brustvergrößerung / Mammaaugmentation

Das Ergebnis unmittelbar nach einer Brustvergrößerung

In den ersten Tagen und Wochen ist die Brust typischerweise etwas geschwollen und zeigt kleinere Blutergüsse. Während die Blutergüsse im Laufe von 2 Wochen verschwinden, wird die Schwellung erst langsam im Verlauf von 1 bis 2 Monaten abklingen. Am deutlichsten wird dies im Dekolletee-Bereich sichtbar, der zuerst etwas überprojeziert ist und erst nach Abschwellung die schöne, natürliche Form annimmt. Ein Endergebnis ist, wie nach den meisten Eingriffen, nicht vor Ablauf von 6 Monaten zu erwarten.

Dr. Meyer-Gattermann, Brustvergrößerung Spezialist aus HannoverKontrolltermine und Nachuntersuchungen

Am Abend nach dem Eingriff und nochmals am Morgen danach kommt der Operateur zur Visite, bei der er etwaige Probleme, wie Schmerzen oder Nachblutung, ausschließt. Am Morgen nach dem Eingriff entfernt er die Drainagen. Ihre Brüste haben nur noch ein paar Pflaster und werden von dem Spezial BH gestützt.
Eine Woche nach der Operation erscheinen Sie zu einer Kontrolluntersuchung, bei der Ihr Verband gewechselt wird. Zwei Wochen nach dem Eingriff, bei einer zweiten Kontrolluntersuchung, entfernt Ihr Arzt die Pflaster und zieht, sofern erforderlich, die Fäden.
Eine weitere Kontrolluntersuchung erfolgt nach zwei Monaten und anschließend wiederum nach 6 Monaten. Weitere Kontrollen können Sie nach einem Jahr und nach Bedarf vereinbaren.

Einschränkungen nach einer Brustvergrößerung

Am Tag nach dem Eingriff sollten Sie sich aus der Klinik abholen lassen. Stellen Sie sicher, dass Sie zusätzlich zu den Wundpflastern einen gutsitzenden Spezial-BH, gegebenenfalls mit Gürtel, zur Stabilisierung der Wunde anhaben.
Wir raten Ihnen, sich zunächst sehr zu schonen und viel zu ruhen. Für Entlastung von körperlichen Tätigkeiten, Haushaltsarbeiten, Kleinkindbetreuung etc. sollten Sie in den ersten Tagen sorgen.
Einschränkungen entstehen bei allen Tätigkeiten für die der Brustmuskel, der bei manchen Eingriffen am Rippenbogen neben dem Brustbein etwas abgelöst und angehoben wird, beansprucht werden muss. Dies sind Über-Kopf-Tätigkeiten, wie Shirt an- und ausziehen, Haare waschen, aber auch beispielsweise Abstützbewegungen beim Aufstehen oder auch beim Lenken eines Fahrzeugs.

Häufig empfinden Patientinnen es als ziemlich belastend, dass sie in den ersten zwei Wochen auf dem Rücken schlafen müssen. Bei Seiten- oder gar Bauchlage würde es zu Schmerzen kommen und die Implantate könnten sich verschieben oder sich in der Wundhöhle drehen. Bauchschläfer müssen sich für ca. 6 bis 8 Wochen gedulden.

Zwar sind Sie nicht auf direkte Hilfe angewiesen, Sie sollten aber vorsichtig agieren.
Tragen Sie Ihren Stütz BH möglichst unablässig. Selbstverständlich dürfen Sie diesen aber auch für kurze Zeit öffnen, wenn Sie liegen. Den angepassten Gürtel tragen Sie, sofern erforderlich, über, nicht auf der Brust. Er verhindert, dass die Implantate, während sie noch nicht eingewachsen sind, nach oben verrutschen.

Schmerzen und Narben nach einer Brustvergrößerung

Brustvergrößerung NachsorgeDie Schmerzempfindung ist bei jedem Menschen unterschiedlich. In der Regel genügt jedoch die Einnahme mittelstarker Schmerzmittel. Sie werden Druckschmerzen, Schmerzen durch die Teilablösung des Brustmuskels an dessen Ursprung am Rippenbogen und Schmerzen durch die Schwellung empfinden. Auch seitlich neben und unterhalb der Brust ist es möglich, dass Sie Schmerzen verspüren, weil sich dort Wundflüssigkeit und Einblutungen ansammeln.
Dem allen verschaffen Sie durch die Einnahme von Schmerzmitteln und Kühlung der schmerzhaften Stellen in den ersten Tagen nach dem Eingriff Abhilfe. Nach spätestens 6 Tagen lassen die Schmerzen deutlich nach und Sie können im Allgemeinen auf Schmerzmittel und Kühlung verzichten. Die Bewegungen fallen deutlich leichter.

Mit Fortschreiten der Vernarbung wird die Narbe immer stabiler, so dass nach einer Woche wieder geduscht werden kann. Die Narbenpflaster können nach 2 Wochen entfernt werden – ebenso die Fäden, sofern erforderlich. Ihren Spezial-BH oder einen entsprechenden Sport-BH sollten Sie allerdings für 6 Wochen tragen.

Einnahme von Medikamenten nach einer Brustvergrößerung

Die meisten Operateure empfehlen ihren Patientinnen die prophylaktische Einnahme eines Antibiotikums für 5 bis 6 Tage, andere machen nur eine sogenannte perioperative single-shot Antibiose. Die Medikation mit Schmerzmitteln, wie z.B. Ibuprofen 600mg 3 Mal täglich, ist für 5 bis 6 Tage ausreichend. Darüber hinaus dürfen Sie gegen die Schwellung zusätzlich 2 Mal täglich Bromelain nehmen.
Nach Abschluss der Wundheilung, zumeist beginnend 3 Wochen nach dem Eingriff, empfehlen wir die Behandlung mit speziellen Narbentherapeutika (wie z.B. Silikonpflaster oder Silikonsalbe) auf den Narben. So beugen Sie der Bildung einer dicken oder wulstigen Narbe vor. Diese Behandlung empfehlen wir für 2 bis 3 Monate.

Krankschreibung nach einer Brustvergrößerung

Da der Eingriff in der Regel nicht medizinisch indiziert ist, übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten nicht. Dementsprechend ist auch keine Krankschreibung möglich. Ausnahmen können bei Brustvergrößerungen vorliegen, die zur Rekonstruktion einer Brust aufgrund einer Krebserkrankung vorgenommen werden oder bei Fehl- oder Missbildungen.
Die Erholungsphase, während der Sie sich keinen Anstrengungen aussetzen sollten, ist für zwei Wochen anzusetzen. Körperlich leichte Bürotätigkeiten können Sie bereits nach einer Woche wiederaufnehmen.  Eine Reha ist nicht erforderlich.

Geregelter Alltag für die Zeit nach einer Brustvergrößerung

Nach zwei Wochen dürfen Sie problemlos die allermeisten Tätigkeiten wiederaufnehmen. Schwere, körperliche Tätigkeiten, wie Kellnerinnen oder Masseurinnen sie durchführen, könnten noch für weitere 1 bis 2 Wochen Beschwerden verursachen – besonders wenn die Implantate unter den Brustmuskeln platziert wurden.
Sportliche Betätigungen unterbrechen Sie idealerweise für 4 bis 6 Wochen. Ebenso sollten Sie für ca. 6 Wochen große Hitze (Sauna, Solarium, Sonnenbäder, Wannenbäder) oder direkte Sonneneinstrahlung auf die Brust vermeiden.

Weitere Hinweise für die Zeit nach einer Brustvergrößerung

Wenn Sie in den ersten Tagen nach der Operation Ihre Brüste zu sehr belasten, kann sich die Schwellungszeit verlängern und damit auch die Beschwerden. Zusätzlich ist ein Verrutschen der Implantate in der Wundhöhle möglich, was bei anatomischen Implantaten zu einer unerwünschten Form der Brust führt. Darum empfehlen wir, den Stütz-BH zuverlässig zu tragen.

Die weiteren Nachkontrollen sind erforderlich, um die Narbenreifung zu beurteilen und die Entwicklung einer Kapselfibrose zu kontrollieren, die heutzutage jedoch selten sind. Zukünftig erscheinen Sie idealerweise einmal jährlich zu einem Termin mit Ultraschallkontrolle. Mit dieser Methode stellen wir sicher, dass mit Ihrem Implantat alles in Ordnung ist. Eine jährliche Brustkrebsvorsorge mittels Ultraschall bei über 40-Jährigen empfehlen wir ohnehin.

Nach Ihrer Brustvergrößerung: Alle Hinweise auf einen Blick

  • Die Brüste können anfangs etwas geschwollen sein und werden danach etwas weicher. Ein Endergebnis sehen Sie jedoch erst 6 Monate nach dem Eingriff.
  • Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach Kontrollterminen und nehmen Sie diese unbedingt wahr.
  • Schonen Sie sich nach Ihrer Brustvergrößerung und meiden Sie körperliche Belastungen.
  • Sie dürfen nach Ihrer Brustvergrößerung Ihre Schmerzen mit Schmerzmitteln lindern. Auch die prophylaktische Einnahme eines Antibiotikums ist gewährleistet. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt.
  • Wenn Ihr Eingriff nicht medizinisch ist, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten nicht – auch nicht für Ihren Arbeitsausfall.

Alternativen zur Brustvergrößerung

Manch junge Frau berichtet über ein Brustwachstum durch Einnahme der „Pille“. Bekannt ist auch, dass die Brüste durch die Hormonumstellung bei der Schwangerschaft wachsen. Auch bei steigendem Körpergewicht wächst sie mit, im Mittel um 10 bis 20 Gramm pro Kilogramm.
Im Bereich der Ästhetischen Chirurgie werden über 90% der Brustvergrößerungen durch Silikonimplantate durchgeführt. Alternativ dazu führen wir auch Brustvergrößerungen mittels Eigenfett-Transplantation durch – oder eine Kombination beider Methoden.

Brava-System

Eine eher selten angewandte, nicht-operative Korrektur ist die Vergrößerung durch das Tragen eines Spezial-BH-Systems (Brava), welcher durch Unterdruck zu einer Gewebsneubildung führt. Hierbei wird durch Anlage einer Unterdrucksaugvorrichtung an den Brüsten über Monate hinweg ein signifikantes Wachstum erzielt. Wegen der Unhandlichkeit der Apparatur stößt dieses System jedoch auf wenig Resonanz. Die Erfolge sind mäßig und von fraglicher Dauer.

Eigengewebe (Transplantation / Verlagerung)

Eine Methode der Brustvergrößerung unter rekonstruktiven Gesichtspunkten ist die Verlagerung oder die Transplantation von Eigengewebe, z.B. nach Brustamputation.

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Sie interessieren sich für eine Brustvergrößerung? Nehmen Sie hier Kontakt zu unserer Praxis auf. Dr. Meyer-Gattermann berät Sie gerne.

 

Häufig gestellte Fragen zur Brustvergrößerung mit Implantaten

 

Wie lange muss ich nach der Brustvergrößerung den Spezial-BH/Sport BH tragen?
Mindestens 8 Wochen. In den ersten 2-3 Wochen mit Gürtel. Dann kann der Gürtel weggelassen werden und der Spezial BH kann im Wechsel mit anderen Sport-BHs getragen werden.
Wann kann ich nach der Brust-OP wieder duschen?
Nach der 1. Woche (in der 1. Woche nach der OP nur mit Waschlappen waschen) In der 2. Woche mit wasserdichten Duschpflastern. Baden ist jedoch erst nach 6 Wochen wieder erlaubt.
Kann ich nach der Brustvergrößerung auf dem Bauch schlafen?
In den ersten 2 Wochen bitte auf dem Rücken schlafen, danach auch wieder auf der Seite. Auf dem Bauch erst nach 2-3 Monaten wieder. Wenn es nicht mehr zwickt oder schmerzhaft ist, ist alles o.k.
Bin ich nach der Brust-OP gleich voll einsatzbereit?
Nein! In den ersten 2-3 Wochen nichts Schweres heben und starke Anstrengungen vermeiden.
Soll ich meine Brüste nach der Operation massieren?
Ab der 3. – 4. Woche können Sie die Brüste zur Gewöhnung sanft massieren.
Kann ich nach meiner Brustvergrößerung gleich wieder Sport machen?
4-6 Wochen unbedingt auf Sport verzichten; danach zum Sport unbedingt einen Sport-BH tragen.

6 Monate auf Extrem-, oder Kampfsportarten mit Körperkontakt verzichten.

Besonders problematisch ist der Wunsch nach Beübung der Brustmuskeln beim Fitnesstraining oder Bodybuilding. Die dem Implantat aufliegenden Brustmuskeln könnten bei forcierter und repetativer Beübung durch ihre Verkürzung von schräg innen-oben auf die Implantate drücken und diese nach unten außen verdrängen, was einer Implantatdislokation entspricht. Genanntes gilt besonders für Hanteltraining und Liegestütze u.a.

Wann kann ich wieder folgende Sportarten betreiben?
Reiten: Die besondere Beanspruchung der Brüste durch einerseits Schwingungen und andererseits Muskeltätigkeit lässt es ratsam erscheinen, mindestens 2 Monate damit zu warten.

Tauchen: Sporttauchen bis ca. 30 Meter Tiefe ist nach Abheilung kein Problem.

Bodybuilding/Fitness: Sport kann generell nach ca. 6 Wochen wieder betrieben werden. Von einer extremen Beübung der Brustmuskeln ist, sofern die Implantate unter den Muskeln liegen, jedoch dauerhaft abzuraten.

Bungeejumping: Sie können nach 3-4 Monaten wieder Bungeejumping betreiben.

Power Plate: Sie können nach 3-4 Monaten die Power Plate wieder nutzen.

Kann ich nach der Brustvergrößerung Fliegen?
 Wegen der Druckausgleichskabinen ist Fliegen jederzeit unbedenklich.
Wann kann ich nach der Brustvergrößerung Haare waschen?
Wann sie wollen, nur die Brüste sollten trocken bleiben in den ersten 2 Wochen.
Kann ich nach der Brustvergrößerung einen Koffer tragen?
Nein, frühestens nach 3 Wochen, wenn der Brustmuskel nicht mehr schmerzt beim Anheben/Tragen.
Darf ich in der ersten Woche den Stütz-BH waschen?
In der ersten Woche sollte der BH möglichst unablässig getragen werden. Wenn Sie danach den BH waschen wollen, tragen Sie in der Zwischenzeit einen anderen, gut stützenden Sport-BH.
Kann ich nach der Brustvergrößerung Alkohol trinken?
Ja, dies ist in Maßen möglich.
Wann kann ich einen Bügel-BH tragen?
Nach frühestens 2 Monaten und wenn der Bügel nicht auf die Narbe drückt und deshalb Schmerzen verursacht.
Wann kann ich nach der Brustvergrößerung wieder Arbeiten?
Computertätigkeiten können Sie nach 1-2 Tagen aufnehmen, Bürotätigkeiten nach frühestens 1 Woche, körperlich anstrengende Arbeiten nach 2-3 Wochen. Schmerzen zeigen die körperlichen Grenzen auf.
Wie können sich die Brüste bei Schwangerschaft verändern?
Die hormonelle Veränderung von Form und Größe der Brüste durch Schwangerschaft, Stillzeit kann nicht vorhergesehen werden. Weder mit noch ohne Implantate. Die Implantate machen daher keinen Unterschied, zumal wenn sie unter dem Muskel liegen.
Wann sollte ich mit der Narbenpflege beginnen?
Ca. 3 Wochen nach dem Eingriff kann mit der Narbenpflege, z.B. durch ein Silicon Gel begonnen werden
Kann ich nach einer Brustvergrößerung noch stillen?
Ja, das Stillen ist möglich und wird nicht durch die Implantate beeinträchtigt
Wann kann ich mich wieder sonnen (Strand etc.)?
Sie sollten 6 Monate auf direkte Sonneneinstrahlung auf die Narben verzichten. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, die Narben mit Pflaster/Tuch abdecken oder Gletschercreme (Sunblocker/LSF 50 ) bedecken.
Wann kann ich nach der Brust-OP wieder in die Sauna?
6 Wochen nach der Brustvergrößerung.
Ab wann kann ich wieder Sex haben?
Sie sollten in den ersten Monaten sanft und schonend mit den neu geformten Brüsten umgehen.
Gibt es Kontroll- Untersuchungen?
Ja, 1 Woche, 2 Wochen, 2 Monate und 6 Monate nach der OP sollten Sie sich hier in der Praxis wieder vorstellen.

 

 

 

Zusammenfassung: Fakten zur Behandlung
OP-Dauer

ca. 1 Stunde, bei zusätzlicher Straffung bis 3 Stunden

Narkose

Vollnarkose

Klinikaufenthalt

1 Tag

Kosten

Brustvergrößerung mit Implantaten ab 6.000€
Brustvergrößerung mit Eigenfett von ca. 2.000€ bis ca. 6.000€

Rekonvaleszenz

Duschen nach 3 Tagen möglich; einfacher Pflasterverband; Tragen eines speziellen Stütz-BH evtl. mit Gürtel für ca. 6–8 Wochen

Fadenentfernung

in der Regel nicht erforderlich

Risiken

Eine ausführliche und individuelle Risikoberatung zur Brustvergrößerung erfolgt im Informationsgespräch.